Hl. Messe:

alle 14 Tage Samstag 16:00 Uhr
(im Sommer: 17 Uhr)

Laucha

Die katholische Gemeinde in Laucha - Hauptstraße

hat nur eine kurze Geschichte, denn vor dem Flüchtlingsstrom im Zuge des 2. Weltkrieges gab es nur vereinzelte katholische Familien in Laucha, die zum Gottesdienst nach Naumburg gepilgert sind.

Durch die Flüchtlingsströme aus Schlesien, Preußen, dem Sudetenland und dem Warthegau gab es in Laucha und der Umgebung eine große Zahl an Katholiken. Der sonntägliche Gottesdienst fand in der evangelischen Kirche statt und füllte diese bis auf den letzten Platz. Nach dem Gottesdienst versammelte sich die Gemeinde vor der Kirche und ließ die gesamte Woche Revue passieren. Auch Erstkommunionen und Firmungen wurden in Laucha gefeiert, wobei die Gemeinde durch ihren Kirchenschmuck positiv bei ihren evangelischen Mitchristen Eindruck machte.

Bis 1945 versorgte Freyburg mit Pater Eusebius Rößler die Katholiken in Laucha. Ab 1945 kam Pfarrer Thamm mit seiner Haushälterin, nach Laucha und blieb dort etliche Jahre. Er zog in die heutigen Gemeinderäumlichkeiten ein, die seine Wohnung bildeten. So kam es, dass der Religionsunterricht und die Wochentagsmessen in seiner Küche abgehalten wurden. 1959 kam Pfarrer Heinrich Drewes mit seiner Schwester nach Laucha und blieb dort ähnlich lange Pfarrer wie sein Vorgänger. Zu dieser Zeit gab es neben Laucha noch in Bad Bibra, Saubach, Kirchscheidungen und in Hirschroda Gottesdienste.

Von 1967 bis 1980 waren Pfarrer Franz Baudisch und Georg Eisenbarth der Gemeinde. Ab 1982 wurde Laucha von den Rektoren in Roßbach mitversorgt. Mit Gerald Sommer wurde der Sonntagsgottesdienst in den heutigen Gemeinderäumen gefeiert und auch die ursprünglich ökumenischen Gottesdienste zu Weihnachten und Ostern feierten die Katholiken nun unter sich. Nach Gerald Sommer waren Herbert Nowak, Magnus Koschig, Thomas Thorak und Winfrid Runge Rektoren; dabei stand die Osterliturgie mit der Agapefeier am Gründonnerstag, dem Karfreitag und der Feier der Osternacht im Mittelpunkt.

Pfarrer Thorak initiierte Mitte der 90er Jahre unseren Frauenkreis. Frau Ramisch leitet diesen Kreis von Anfang an und ist auch heute noch mit großer Begeisterung dabei. Wir treffen uns immer alle 14 Tage. Damals wie heute beginnt jedes Treffen mit einer feierlichen Andacht; es folgt ein gemütliches Kaffeetrinken mit zumeist selbstgebackenem Kuchen. Den Rest der Zeit wird gespielt, gebastelt oder ordentlich gefeiert (zu Fasching und in der Adventszeit). Aber auch gemeinsame Fahrten stehen manchmal auf der Tagesordnung.

Seit 2000 wurde Laucha von Bad Kösen aus durch Pfarrer Egon Plischke betreut. Seitdem gab es samstags abwechselnd einen Wortgottesdienst und eine Heilige Messe. Seitdem Pfarrer Storzer 2006 Rektor in Roßbach ist, gibt es jeden Samstag eine Heilige Messe.

Insgesamt ist die Gemeinde sehr geschrumpft, leider. Doch der Zusammenhalt ist immer noch sehr groß und wir freuen uns aneinander.